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Kategorie: Smart Home System
20.10.2015

Einzeltest: Samsung SmartThings

SmartThings von Samsung

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Dirk Weyel
Dirk Weyel

Unter dem Namen „SmartThings“ bietet Samsung eine herstellerübergreifende Smart-Home-Plattform an. Wir haben uns einige smarte Testmuster angeschaut.

Samsung bietet eine Vielzahl an smarten Verbindungsmöglichkeiten. Die Plattform „SmartThings“ erlaubt nicht nur die Einbindung von TVs, Kühlschränken, Saugrobotern oder Waschmaschinen, sondern auch von Smart Hubs, Sensoren und intelligenten Steuerungsgeräten. Für unseren Test haben wir uns den Samsung Hub V3, zwei Buttons, einen Wasserstandssensor, eine smarte Steckdose sowie einen Multifunktionssensor kommen lassen.     


Offene Plattform


Das Herzstück des Samsung-Smart-Home- Systems ist der SmartThings Hub V3, der rund 90 Euro kostet. Er wird mittels LAN-Kabel mit dem bestehenden Internetrouter verbunden und kann per ZigBee, Z-Wave und BLE (Bluetooth Low Energy) mit vielen weiteren Smart- Home-Produkten verschiedener Hersteller kommunizieren. Nach dem Anschluss an den Router gilt es zunächst die kostenfreie SmartThings-App auf das Smartphone herunterzuladen. Diese fordert nach dem Starten dazu auf, ein Nutzerkonto einzurichten. Innerhalb der Erstinstallation ist es zudem erforderlich, dass WLAN und Bluetooth aktiviert sind und die Ortungsfunktonen (Standortfreigabe) eingeschaltet ist. Die SmartThings-App, welche auch auf vielen Samsung-Smart-TVs vorinstalliert ist, erlaubt zudem die Steuerung per Sprache über Bixby, Google Assistant und Amazon Alexa. Ist das Nutzerkonto angelegt, werden die jeweiligen Komponenten eingebunden. Hierzu wählt man aus einer vorgefertigten Herstellerliste anschließend das entsprechende Gerät, wie z. B. die Samsung-Steckdose aus. Nun werden die einzelnen zu erledigenden Schritte angezeigt. Unsere Samsung-Komponenten waren durch Scannen des QR-Codes schnell eingebunden.     

Vielfältige Möglichkeiten


Innerhalb der App lassen sich die einzelnen Geräte individuell konfigurieren. Nutzt man beispielsweise die Stromsteckdose, kann man diese nicht nur manuell von der Couch aus einschalten, sondern z. B. auch Zeiten festlegen, zu denen sich hieran angeschlossene Geräte, z. B. eine Lampe, ein- und ausschalten sollen. Die Steckdose ermittelt zudem den aktuellen Stromverbrauch und die im Raum vorliegende Temperatur. Die Samsung-SmartThings-App erlaubt das Anlegen von mehreren Szenarien, Regeln und „Wenn-Dann“-Fällen. Meldet beispielsweise der Wassersensor Feuchtigkeit, kann man sich hierüber unmittelbar informieren lassen. Der Knopf (Button) lässt sich mit drei individuellen Regeln versehen. So schaltet er beispielsweise mit einem kurzen Drücken das Licht an, bei längerem Drücken das Licht wieder aus oder mit einem Doppelklick ein beliebig anderes Szenario. Als weiteres Testmuster stand uns ein Multipurpose-Sensor zur Verfügung, den man z. B. mühelos an Fenstern oder Türen installieren kann. Er erfasst Bewegungen in einem Winkel von 120 Gad und misst zusätzlich die aktuelle Temperatur. 

Fazit

Samsung bietet mit SmartThings die ideale Plattform, um das Zuhause smart zu machen. Der für den Einstieg notwendige SmartThings Hub erlaubt die Einbindung von verschiedenen Sensoren und Endgeräten wie TVs oder Haushaltsgeräten. Hierbei ist man dank offener Plattform nicht zwingend auf Samsung-Komponenten beschränkt, was SmartThings zu einer vielseitigen Smart-Home-Lösung macht.

Preis: um 225 Euro

Samsung SmartThings

Oberklasse

4.5 von 5 Sternen

-

Ausstattung

 
Komponente und Preis SmartThings Hub V3 um 90 Euro SmartThings Water Leak Sensor um 30 Euro SmartThings Multipurpose Sensor um 30 Euro SmartThings Outlet um 45 Euro SmartThings Button um 30 Euro 
Vertrieb: Samsung, Schwalbach 
Internet: www.samsung.de 
+ umfangreiche App, Bluetooth, Zigbee, Z-Wave, Unterstützung anderer Hersteller 
Klasse: Oberklasse 
Preis/Leistung: sehr gut 

Bewertung

 
Funktion 60%
Bedienung 20%
Ausstattung 20%

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